Johannes Gaitanides hat es beschrieben: "Wenn sich der Besucher nicht rechtzeitig von Griechenland löse und weg bliebe, ist der Reisende diesem Land und seinen Menschen hoffnungslos verfallen."

LesbosichSchon bei meiner ersten Reise verliebte ich mich in dieses Land und seine Bewohner. Die ersten Male stand ich nur beglückt an den antiken Überresten und verglich das im Geschichtsstudium Gelernte. Im Kontakt mit der Bevölkerung brauchte ich mehr Sprachkenntnisse als Floskeln. So kam eins zum anderen. Aus Spaziergängen in der näheren Umgebung wurde gezielte Wegsuche. Nachfragen zu den Pfaden stieß bei Griechen auf Verständnislosigkeit. Schwierig sei es. Warum ich mir die Mühe antäte, es gäbe doch die bequeme Teerstraße. Erst auf hartnäckiges Beharren hin deuteten sie die Existenz von Pfaden an. Jetzt waren die Pfade nur noch zu finden. Aus der Mühe entstand Sucht nach den Pfaden. Und aus der Kenntnis der Pfade auf vielen Inseln entstand die Idee und daraus die einzelnen Inselpakete, die noch nicht "ausgelatscht" waren und noch immer nicht sind. Dieses alte Griechenland gibt es noch und sollen Sie erleben. Viele waren seitdem hinter mir her, folgten auf den eher unscheinbaren Pfaden, die durch Zuwachsen immer gefährdet sind und am Ende im wuchernden Dickicht der Natur zu verschwinden drohen. Noch immer habe ich eine Schere dabei, denn Farborgien als Wegezeichen brauchen nur die Angestellten der großen Hochglanzunternehmen. 

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Gerhard Körmer                                                                                                                                                                   
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 Zuschrift einer Reiseteilnehmerin:

Hallo Valentino / Gerhard,                                 19.5.2014

während Du bereits mit der nächsten Truppe die Berge rauf und runter sprintest und tüchtig die fiesen Eichen wegschneidest, bin ich längst wieder im stressigen Alltag, aber mir bleiben die tollen Landschaftsbilder, großartigen Ausblicke von den Bergen und unseren Zimmerterrassen, der Duft von Salbei, Thymian usw., die herrliche wilde Blumenpracht und leuchtende Mohnwiesen, die schönen Bergziegen, das scheinbar endlose blitzblaue glasklare Wasser der Ägäis, die herrlich verwinkelten schönen Gassen, die versteckten Klöster, und und und, ..... alles zusammen prima, auch wenn ich deine Begeisterung über die griechische Mythologie (sollte eigentlich Allgemeinbildung sein!) nicht so teilen konnte. Aber Eindrücke von gemächlicher Lebensart werden auch dank deiner vielen Stories haften bleiben.

Dank Dir für Dein Engagement bei allem! Die Berge fehlen mir schon jetzt!

Der verlängerte Tag, den Doris und ich noch hatten, war der erste richtige - auch abends noch laue - Sommertag, mit aalen in der Sonne am einsamen Strand und natürlich schwimmen im total glasklaren Wasser. Das Abendessen haben wir dann wieder bei Life-Musik in "unserer" Taverne genossen.

Mach's gut Valentino, alles gute dir mit vielen Grüße von Helma aus Berlin