Peloponnes, Methana – Arkadien (10 - 11 Wanderungen)

Trotz der Nähe zu Athen ist Methana selbst den Griechen weitgehend unbekannt geblieben, obwohl es in der Antike ein bekanntes Heilbad war. 2015 hat die Regierung die für den Betrieb nötigen Subventionen gestrichen, weshalb es in den Dornröschenschlaf versunken ist. Übrig sind wenige Tavernen im Ort und rund um die Küste. 

 

Reisetermin:

11.4. - 25.4. 2020               Griechisches Ostern ist am 19.4., das wir in Leonidion erleben. In der Osternacht lassen die Einheimischen in einem internen Wettbewerb der vier Gemeinden  traditionell hunderte Fesselballons aufsteigen. Um 0.00 Uhr begleitet ein Feuerwerk die vielen Lichter. Wir sind ab 23.00 Uhr an der Hauptkirche und warten auf den Pfarrer, der den Gläubigen das Licht bringt. Jeder zündet daran seine Kerze an, bringt sie nach Hause und ißt nach der Fastenzeit im Idealfall die "Margaritsa ". Viele stürmen die Tavernen zum Schlemmen.

 


Reiseablauf:

1. Tag:

peloponnes 2Ankunft in Athen; mit dem Bus X 96 kamen bisher alle vom Flughafen mit der genauen Beschreibung leicht zur Bushaltestelle beim Hotel, 300 m, mittlerweile haben die Flughafenbusse eine Stationsanzeige.                                                                   

Eine kleine Gruppe reist mit mir schon am 10, April an, weil sie endlich Athen sehen will. Sie können sich gerne anschließen oder erst samstags dazugesellen.

Übernachtung in Piräus

 

2 - 5. Tag:

peloponnes 32-stündige Schifffahrt durch den saronischen Golf zum kaum beachteten, ursprünglich gebliebenen Methana, einer über dem Meer schwebenden Berglandschaft.

Die drei Wanderungen führen zu erloschenen Vulkanen und zeitlosen Dörfern,  mit Taxi zum Start auf den Berg und zur anderen Seite der Halbinsel mit Einkehrschwung am Meer. Kurzer Aufstieg und auf halber Hügelhöhe nach Vathi zu einer Fischertaverne, zurück mit Taxi.

Übernachtung in Methana (200 m vom Meer)

 

5. - 9. Tag:

peloponnes 4Schifffahrt nach Leonidion ins Herz Griechenlands, dem Tummelplatz der Götter. Das noch ursprünglich gebliebene Dorf ist mit seinen engen Gassen umklammert von steilen, rostroten Felsen. Aus der Hafenidylle Plaka starten wir zu Wanderungen durch eine wildromantische Schlucht, zu atemraubenden Ausblicken von der Bergwelt auf den argolischen Golf, schauen auf ein in eine Felsnische geschmiegtes Kloster hinunter, kommen zu ursprünglich gebliebenen Bergdörfern, in die uns einige Male Taxen die Serpentinenstraßen hochfahren.

Übernachtung in Plaka / Leonidion (10m vom Meer).

 

9.-15. Tag:

peloponnes 5Busfahrt an der spektakulären Küste nach Xiropigado, das nur Ostern und im Juli-August für den innergriechischen Tourismus aufwacht.

Im Verlauf der Wanderungen auf den alten Verbindungspfaden zwischen den Klöstern und zu den Dörfern ins Innere Arkadiens trinken wir Kaffee mit den Nonnen in ihrer Residenz, essen frische Fische in Dimitris Taverne neben einer noch unerforschten spartanischen Akropolis: Alles im idealisierten Arkadien Goethes.

Übernachtung in Xiropigado (direkt am Meer) Freitags gemeinsame Busreise nach Athen, (2,5 Stunden)

1200 Euro / Person; EZ + 130 €

 Anmeldung: