Termine 2022  

  

Frühjahr
Peloponnes, Methana – Arkadien
16. 4. - 30. 4. 2022
Naxos - Amorgos
30. 4.  -  14. 5. 2022
Tinos - Andros
14. 5. - 28.5. 2022
Samos – Ikaria
31.5. - 14. 6. 2022
Herbst
Skiathos, Alonissos, Skopelos
3. 9. - 17. 9.2022
Kos - Patmos -Lipsi - Leros - Kos
17. 9.  -  1. 10. 2022
Kos – Nisyros – Symi – Rhodos
1.10. - 15.10. 2022
Anflug Kos;   Abflug Rhodos




Peloponnes, Methana – Arkadien (10 - 11 Wanderungen)

Trotz der Nähe zu Athen ist Methana selbst den Griechen weitgehend unbekannt geblieben, obwohl es schon in der Antike ein bekanntes Heilbad war. Übrig sind wenige Tavernen im Ort und rund um die Küste. 

 

Reisetermin:

16. - 30. April 2022

Einleitungsbild Peloponnes

Naxos - Amorgos (9 - 10 Wanderungen) 

Naxos ist ein ansehnliches Stück Griechenland. Von Dionysos im Rausch reich beschenkt leuchtet überall sattes Grün, blinken silbrige Olivenhaine, funkeln reife Orangen und Zitronen. Zweites Standbein des Wohlstandes war und ist Marmor: das von Tyrannenwahn kündende gigantische Tor des unvollendet gebliebenen Apollontempels, Kouroi und der fragmentarische Demetertempel, dennoch ein gelungenes Beispiel erfolgreicher Archeologie. Mit dem Zas, dem höchsten Berg der Kykladen, reklamieren die Naxier die Zufluchtstätte des Zeus für sich.

Beim Betreten der "Skopelitis", ein Teil der Kykladen selbst, überschreiten wir spürbar die Grenze zu den kleinen Kykladen: alle kennen sich, viele stammen aus Amorgos. Jedes Anlegen ist ein Spektakel trotz der Eile des Ausladens. Wir wohnen wegen der Badeeifrigen am Meer in beiden Hafenorten.                                             

 

Reisetermin:

30. April - 14. Mai 2022

Naxos Amorgos

Andros – Tinos (10 Wanderungen)

 Andros ist die zweitgrößte Insel der Kykladen mit bizar zerrissenen Küstenlinien. Sie ist keine öde Steinwüste. Im langgezogenen, üppig-grünen nördlichen Seitental der Chora sprudeln überall Quellen und füllen die pfiffig angelegten Kanäl in den gepflegten Gärten. Auch die typische kubische Hausform der Kykladen ist ersetzt durch ziegelgedeckte Giebeldächer. Trotz der Nähe zu Athen wird die Insel wenig beachtet wie Methana am Peloponnes.

Tinos ist heilig, halb katholisch wie Syros. In der  Basargasse zur unübersehbaren Kirche sind alle erdenklichen Devotionalien im Angebot: mannshohe Kerzen, variantenreiche Ikonen körbeweise, viele Tavernen für die hungrigen Pilger. Markant thront der Felsklotz Exombourgo über der Hauptstadt, in der Weite gesäumt von weißen Kapellen und Taubentürmen und vielen Kykladensiedlungen.

 

Reisetermin:

14. - 28. Mai 2022

Einleitungsbild Tinos Andros

Samos - Ikaria (10-11 Wanderungen)

Das Besondere von Samos und Ikaria sind die weitläufigen Täler mit Bächen, tiefe Schluchten, viel Gebirge und lange Sandstrände. Ikaria zählt sich mittlerweile auch zu den Inseln mit den fitten Senioren. 

Reisetermin:

31. Mai - 14. Juni 2022

Samos Ikaria

Sporaden: Skiathos - Alonissos - Skopelos (11 Wanderungen)

Die attraktiven, dennoch noch unbekannten  Sporaden beförderten Teilnehmer zur Romantiktour. Wir wohnen alle überall mit Meerblick, idyllisch und ruhig, durchstreifen Pinienwälder, freuen uns über den angebotenen Schatten. Das letztjährige Feuer der Brandstifter hatte die  Sporaden zu unserer Freude verschont.

Wie die anderen Sporaden zeigt Alonissos dem Norden nackte Felsrücken, dem Süden ein freundlich offenes Gesicht mit vielen stillen Buchten rundum.

Auch Skopelos bietet durch kleine vorgelagerte Inselchen reizvolles Panorama. Die dichten Wälder reichen bis zur Meerenbrandunszone. Der Ort zieht sich den Hang hinauf, verschachtelt und anarchistisch, ein enges Gassengewirr. Die Enge läßt keinen Platz für die Plateia, das Herzstück jeder Gemeinde, für die mit Kapheneia und Tavernen die breite Allee der Hafenmole herhalten muß. Glossa klebt hoch oben am am Berg; es besteht aus Treppen und hochaufgeschossenen Häusern - ein Baudenkmal aus osmanischer Zeit.

Skiathos brüstet sich mit 66 sandigen Stränden, deren Reize nicht verborgen geblieben sind. Viel ist mittlerweile los, was immer das bedeutet. Die Direktflüge bis Skiathos haben mich auch zurückverführt. Und die gebliebenen Pfade sind nicht befahrbar.

Reisetermin:

3. - 17. September 2022

Sporaden

Kos – Patmos – Lipsi – Leros (9 - 10 Wanderungen)

Kos bietet uns mit dem Asklepiusheiligtum die älteste Ärzteschule der Griechen. Zumindest E. Kästner war beglückt, auf der „auf der vierten und obersten Tempelterrasse zu stehen, beglückt wie nur etwas. Es begeisterten ihn die Wasseranlagen und Kanäle, die Heizung von Bädern, die große Palaistra und die grandiose Einbettung in die Landschaft, alle Errungenschaften waren römisch.

Auf Patmos leuchtet dem Reisenden von weitem als unverwechselbares Kennzeichen die Klostersiedlung entgegen. Land und Meer sind durch den zerfransten Küstensaum innig verschmolzen. Wegen des 900-jährigen Johannesklosters und der Grotte der Offenbarung kommen die Gläubigen, wir auch wegen der übrigen Schönheiten. Bei der Einfahrt in den großen Golf ist der Ankommende gefesselt von tiefen Buchten, schwimmenden Inselchen und schroffen Steilküsten.

Im kleinen Lipsi und seiner reichlichen Portion griechischer Inselatmosphäre müssen wir nicht wie Odysseus zu Kalypso in die Grotte kriechen. Vom komfortablen Hotel brechen wir auf zu zwei abwechslungsreichen Buchtenwanderungen. Attraktion sind Wanderung  und der Ausflug nach Arki.

Zwischen drei Bergblöcken, 320, 248 und 327 m hoch, wellt sich auf Leros Hügelland aus. Das Meer schneidet an vielen Stellen tief in die Insel, so daß sie eine eindrucksvolle Buchtenvielfalt bietet. Prominente Sehenswürdigkeit ist das Johanniterkastell mit einem weiten Rundblick auf die Inselchen vor den Küsten. In unserer Bucht kochen zwei Bilderbuchtavernen am Strand um unsere Gunst. Beide Wirte bezeichnen ihre Insel mit Recht als Paradies. Natürlich wohnen Sie auf allen drei Inseln am Meer.

 

Reisetermin:

17. September - 1. Oktober 2022

Kos Patmos

Kos – Nisyros – Symi – Rhodos (10 Wanderungen)

Attraktion und Zentrum des runden Nisyros ist der Krater eines seit etwa 5 Millionen Jahren erloschenen Vulkans, aus dem noch faucht und röchelt. Die letzten Ausbrüche überzogen die Insel mit mächtigen Bimssteintuffen, die den fruchtbaren Boden der Kaldera und die terrassenförmig angelegten Außenwände des Kraterrandes bilden. Der Vulkanberg schenkt zauberhafte Landschaftsbilder. Direkt am Abbruchsrand des Kraters sitzen idyllisch zwei fast unbewohnte Dörfchen. Südlich der Rest des Johanniterkastels umzieht über Mandraki eine mächtige Mauer aus schwarzem Trachyt die imposante Akropolis. 

Bei der Anfahrt wirkt Symi lange wie ein abweisender, von tiefen Buchten eingeschnittener, zerklüfteter Felsklotz. Während der Einfahrt in den tiefen, amphitheatralischen Hafen fällt der Blick auf pastellfarbene Häuser, die fast impressionistisch den Hügel emporklettern.

 

Reisetermin:

1. - 15. Oktober 2022

Wandern Kos Rhodos